Teufelseltern

Misshandlung, Folter, gequälte Seelen

Chicago 2016

Zwei Jahre nach einer schweren Lebenskrise kehrt Sonderermittlerin Natalie Bennett zum FBI zurück. Ihr erster Fall, zwei aus einer Klinik entführte Kinder, entwickelt sich zu einer wahrlichen Zerreißprobe. Während der Ermittlungen stoßen die FBI Agenten auf eine Reihe verstorbener Kinder. Die Todesursache ist laut Obduktionsbericht immer die gleiche, die Todesumstände jedoch werfen Fragen auf. Der Druck auf die Ermittler wächst, als die Hauptverdächtige nicht mehr vernehmungsfähig ist.
Für Natalie Bennett und ihren Partner Alexander Johnson beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, die Kinder lebend zu finden.

Der erste Thriller „Teufelseltern“ um FBI Sonderermittlerin Natalie Bennett führt die Leser in eine emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle, die von Wut, über Trauer bis hin zu Fassungslosigkeit reichen.

Das Cover mit der roten Schrift und den grauen Schatten springt einem sofort ins Auge, wenn man das Buch gelesen hat, sieht man es jedoch noch mal von einer ganz anderen Seite und bekommt eine Gänsehaut.

Fassungslos … sprachlos trifft es ganz gut , was Eltern ihren Kindern antun können und man dies auch noch so perfekt in Worte fassen kann. Misshandlungen vorallem an Kindern finde ich ein persönlich sehr schwieriges Thema und ich musste doch zwischen drin schwer schlucken. Doch ist es Andrea Reinhardt mit ihrem schonunglosen Schreibstil gelungen einen die Angst , die Hilflosigkeit , den Schmerz mitfühlen zu lassen . Die Spannung fängt bei der ersten Seite an und hört bei der letzten nicht auf … Zum Glück gibt es den nächsten Band schon und ich konnte gleich weiter lesen.